Strafe muss sein

Sonntagnachmittag und die Abfahrt von Lunas Zug rückte immer näher. Nach wildem Abschiedssex und auf der Suche nach Taschentüchern öffnete die nackte Studentin Bastians Nachtschrank.

»Nein, warte!«

Doch es war zu spät.

»Was ist das?«, wollte Luna wissen.

Sie hielt eine gekrümmte Metallröhre und einen großen Ring, ebenfalls aus Metall, sowie ein kleines Schloss in den Händen. Fragend sah sie ihren Freund an.

»Das ist ein Keuschheitsgürtel«, gestand Bastian kleinlaut.

»Ein Keuschheitsgürtel? Wie im Mittelalter?«

»Na ja, schon eher eine moderne Variante.«

»Warum hast du so was?«, wollte Luna wissen und ohne ihren‌ Freund antworten zu lassen, schob sie nach: »Trägst du den etwa?«

»Manchmal.«

»Warum?«

»Na ja, weil es mich erregt, verschlossen zu sein«, gestand Bastian. Nun, da Luna nicht schockiert, sondern eher neugierig war, wurde er mutiger. »Soll ich es dir mal zeigen?«

Luna nickte und sah fasziniert zu, wie Bastian erst seine Hoden und dann den erschlafften Penis durch den Ring führte. Anschließend schob er die gekrümmte Röhre über sein bestes Stück. An der Stelle, wo die beiden Teile zusammenkamen, führte er das kleine Vorhängeschloss durch eine Öffnung und ließ es zuschnappen.

»Wie lange trägst du den so?«, kam die nächste Frage von Luna, die den nun verschlossenen Penis genau unter die Lupe nahm.

»Anfangs ein paar Stunden. Mittlerweile schaffe ich es auch ein paar Tage.«

»Und warum hast du mir nichts davon erzählt?«

»Ich wusste ja nicht, wie du reagierst«, meinte Bastian achselzuckend.

»Okay«, erwiderte Luna nachdenklich und sie sah erneut in den Nachtschrank, wo sie zwei kleine Schlüssel entdeckte. »Und wenn ich die jetzt mitnehme, dann musst du bis zum nächsten Wochenende verschlossen bleiben?«

»Meinst du das ernst?«

»Strafe muss sein«, erklärte Luna grinsend und sie steckte die Schlüssel in ihren Rucksack. »Das wird dich lehren, mir immer alles zu erzählen.«

Bastian , Luna   Keuschheitsgürtel  

0 Kommentare

Kommentar schreiben