Adventskalender 2019

Adventskalender 2019

2.Dezember


Schmerz

Wer nicht dank Schichtdienst auch am Wochenende arbeiten musste, den trifft die Erkenntnis, dass Montag ist, mitunter ziemlich hart. Der Ernst des Lebens geht wieder los und bis zum nächsten Wochenende sind es fünf lange Tage.

Was wäre da besser als ein kleiner Spaziergang nach Feierabend durch einen nahegelegenen Park oder Wald? Die frische Luft hilft beim Durchatmen nach einem stressigen Tag und die Bewegung kommt in unserer heutigen Zeit meist eh zu kurz. Motivierte Sklavinnen und Sklaven könnten es sogar mit joggen versuchen.

Egal ob die Sklavin / der Sklave langsam oder schnell unterwegs ist, sie / er muss Ausschau halten, und zwar nach Brennnesseln. Diese wachsen zwar hauptsächlich im Frühling und Frühsommer, sind aber sehr widerstandsfähig und nicht selten bis zum Winteranfang zu finden.

Gelingt es der Sklavin / dem Sklaven eine solche Pflanze zu finden, muss sie / er einen Stängel pflücken und diesen für den Rückweg in der Unterhose verstauen. Das hilft beim zügigen Gang nach Hause und lässt auch die letzten Gedanken an den anstrengenden Wochenstart vergessen.


Demütigung

Dem einen oder anderen fällt der Start in eine neue Woche schwer. Da hilft es auch nichts, dass die Feiertage nicht mehr weit weg sind. Doch wenn wir ganz ehrlich sind, geht es uns im Grunde genommen doch ganz gut, oder?

Um dies der Sklavin / dem Sklaven in Erinnerung zu rufen, holt sie / er sich am Morgen eine große Schüssel sowie einen großen Eimer. Die Schüssel wird mit lauwarmen Wasser gefüllt und es wird ein Waschlappen bereitgelegt. Der Eimer bleibt vorerst leer.

Sofern sich die Sklavin / der Sklave heute in irgendeiner Weise waschen möchte, darf sie / er dies mit dem Wasser in der Schüssel tun. Dabei gilt, dass das einmal eingefüllte Wasser nicht mehr erneuert werden darf. Spätestens am Abend muss sich die Sklavin / der Sklave einmal am gesamten Körper mithilfe des Waschlappens waschen, egal wie kalt das Wasser in der Zwischenzeit geworden ist.

Und der Eimer? Nun, sofern die Sklavin / der Sklave heute zu Hause ihre / seine Notdurft verrichten muss, darf sie / er dies nur über den Eimer gehockt tun. Aus hygienischen Gründen ist es jedoch gestattet, den Eimer nach jeder Nutzung in die Toilette zu entleeren und ggf. mithilfe der Dusche auszuspülen.

Sicher freut sich die Sklavin /der Sklave sehr schnell darauf, am nächsten Tag Toilette, Dusche und Waschbecken wie gewohnt nutzen zu dürfen. Kleine Dinge, die so selbstverständlich sein sollten und es doch nicht für alle Menschen sind.


Paaraufgabe

Montagmorgens kann es mitunter schwerfallen in die Gänge zu kommen, besonders wenn man sich von der geliebten Sklavin / dem geliebten Sklaven bzw. der geliebten Herrin / dem geliebten Herren trennen muss und sei es nur für ein paar Stunden.

Nicht selten hängen beide gedanklich noch den erotischen Abenteuern des Wochenendes nach, sodass die fünf kommenden Werktage gnadenlos lang erscheinen. Hierbei ist der Sklavin / dem Sklaven natürlich daran gelegen, der Herrin / dem Herren den Start in die Woche zu versüßen.

Dazu überlegt sich die Herrin / der Herr fünf Wörter, welche sie / er für die Sklavin / den Sklaven aufschreibt. Anschließend hat diese/r den ganzen Tag Zeit, eine Geschichte mit mindestens fünfhundert Wörtern (etwa zwei DIN-A4-Seiten) zu Papier zu bringen. Die fünf vorgegebenen Wörter müssen natürlich enthalten sein.

Am Abend trägt die nackte Sklavin / der nackte Sklave die Geschichte der Herrin / dem Herrn vor und macht so den Stress des Montags vergessen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass die Herrin / der Herr den Text selbst liest, während der Mund der Sklavin / des Sklaven einer besseren Beschäftigung nachgeht.

Nicht das Richtige dabei? Ersatzaufgabe aus den vergangenen Jahren:

Entdecke das Tier in dir!