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Der zerbrochene Krug

Die letzten Sonnenstrahlen fielen in das kleine, spartanisch eingerichtete Zimmer als Cristina, Anna und Martha durch die Tür kamen. Letztere fiel sofort auf ihr Bett und blieb erschöpft liegen.

»Ich bin so müde«, stöhnte Martha.

»Ich auch«, stimmte Cristina zu. »Vermutlich träume ich heute Nacht von Wäschebergen. Das geht doch jetzt nicht auf ewig so weiter, oder?«

»Glaubst du wirklich, dass man drei neue Mägde eingestellt, wenn man nur mal kurz etwas Wäsche zu waschen hat?«, amüsierte sich Anna. »Welche Tätigkeit wäre euer Hoheit den genehm?«

»Ausschlafen, in Ruhe frühstücken, dann ein langer Ausritt und am Abend vielleicht einen Ball«, zählte Cristina mit einem verschmitzten Grinsen auf.

Die junge Frau war froh, in den beiden anderen neuen Mägden zwei Freundinnen gefunden zu haben. Das hatte nicht nur den Beginn der Anstellung erleichtert, sondern es machte jeden Tag leichter, egal wie beschwerlich die Aufgaben auch waren. Niemals wollte Cristina die beiden wieder hergeben.

»Vielleicht verliebt sich ja ein Prinz in dich und reitet mit dir in den Sonnenuntergang«, erwiderte Anna. »Für eine Dame schickt es sich nicht, selbst zu reiten.«

Cristina sah an ihren einfachen und leicht verschmutzen Kleidern hinab und zuckte mit den Schultern. »Dann lieber keine Dame und dafür reiten.«

»Kannst du das denn?«, wollte Anna wissen. »Also, reiten.«

»Nein. Du?«

»Leider nicht. Du, Martha?«

Kopfschütteln.

...


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