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Zweifache Maßanfertigung

Als Johannes den Transporter am Horizont erblickte, sprang er vom Frühstückstisch auf und rannte aus dem Haus. Sabine und Nadine sahen ihm fragend hinterher.

»Die Geschäfte scheinen gut zu laufen«, stellte der Lieferant fest, als er Johannes das Paket mit einem Augenzwinkern überreichte.

Johannes war längst darüber hinweg, bei einem solchen Kommentar peinlich berührt zu sein. Nicht jeder Versender, bei dem er etwas bestellte, war so umsichtig, alles diskret zu verpacken.

»Nichts geschäftliches«, entgegnete Johannes. »Reines Privatvergnügen.«

»Na dann wünsche ich ein tolles Wochenende«, meinte der junge Mann mit einem Grinsen, ehe er Sabine und Nadine, die mittlerweile in der Haustür standen, zunickte. »Bis zum nächsten Mal.«

»Bis dann«, verabschiedete sich Johannes.

Er brachte das Paket, welches zwar groß, dafür aber leicht war, ins Haus und stellte es mitten im Wohnbereich ab. Wieder waren ihm‌ Sabine und Nadine direkt auf den Fersen. Mit einer Mischung aus Neugier und Argwohn betrachteten sie den braunen Karton.

»Was ist da drin?«, wollte die Blondine wissen.

»Ich glaube nicht, dass ihr beide derart vergesslich seid«, gab Johannes mit einem breiten Grinsen zurück. »Nun, ich bin es auf jeden Fall nicht.«

Sabine und Nadine warfen sich bedeutungsvolle Blicke zu. Beide wussten natürlich, worauf Johannes hinaus wollte. Nachdem er die Eigentumswohnung verkauft und die Geschäfte in der Agentur übergeben hatte, wollte er sich gemeinsam mit den zwei Frauen einem neuen Projekt widmen.

Sie planten nach und nach in die Jahre gekommene Ferienhäuser zu kaufen, diese zu renovieren und mit Sexspielzeug sowie passendem Mobiliar einzurichten. Dann sollten die Häuser tageweise an interessierte Kunden vermietet werden.

Das Interesse am ersten fertiggestellten Haus war so groß gewesen, dass sich eine lange Warteliste gebildet hatte. Johannes hatte daraufhin direkt drei neue Objekte ins Auge gefasst. Die zwei Frauen waren hingegen skeptisch gewesen, ob es möglich war, diese bis zum Frühjahr fertig zu bekommen. Daraus entstand eine Wette, deren Einsatz nun fällig war.

»Tja, wenn ein Mann ein Ziel hat, verfolgt er es bis zum‌ Schluss«, stellte Johannes fest und entnahm zwei Keuschheitsgürtel aus dem Karton. »Wer will zuerst?«

Statt eine Antwort zu geben, zog Sabine ihre Jeans mitsamt Slip herunter und öffnete die Beine leicht. Johannes betrachtete für einen‌ Moment den haarlosen Intimbereich, ehe er den breiten, aber flachen Gurt oberhalb von Sabines Beckenknochen um die Hüfte führte. Von der Mitte hinten führte er den dünnen Steg durch die Pobacken. Auf Höhe des Afters teilte sich die Stange in zwei und formte eine runde Aussparung.

Johannes grinste, als er überlegte, dass es damit für Analsex reichen würde. Es schloss sich eine dünne Metallplatte mit einzelnen Löchern an, die sich über die haarlosen Schamlippen legte. Am‌ Ende sicherte Johannes alles knapp unterhalb von Sabines Bauchnabel mit einem kleinen Vorhängeschloss.

»Zumindest drückt er nicht«, stellte die Blondine fest.

Fasziniert strich sie links und rechts der Metallplatte entlang. Tatsächlich gab es nicht mal genug Platz, um einen einzelnen Finger dazwischen zu bekommen. Die junge Frau war erstaunt, wie das Wissen, dass sie sich selbst nicht berühren konnte, ihre Erregung sprunghaft ansteigen ließ. Lediglich die Aussparung vor ihrem Poloch, welche die Backen dauerhaft auseinander drückte, war befremdlich.

In der Zwischenzeit hatte Johannes auch Nadine in den Keuschheitsgürtel geholfen. Aufgrund der filigranen Stangen zeigte sich ein Großteil des Schamhaardreiecks, welches sie über den rasierten Schamlippen stehen ließ. Ansonsten war auch ihr‌ Geschlecht sicher verschlossen.

»Wie lange sollen wir die tragen?«, wollte Nadine wissen, nachdem sie wie Sabine zuvor den umgelegten Keuschheitsgürtel untersucht hatte.

»Hmmm«, gab Johannes zurück und er zog sich komplett aus. Sein bestes Stück sprang dabei prall aus der Unterhose. »Wie wäre es mit einem kleinen Wettstreit?«

Sabine und Nadine sahen ihn fragend an.

»Ihr wechselt euch alle dreißig Sekunden ab«, erklärte er. »Wer mich zuerst zum Höhepunkt bringt, darf auch zuerst würfeln.«

»Würfeln?«, hakte Sabine nach.

»Na wie viele Tage sie verschlossen bleibt.«

»Und die Verliererin?«, wollte Nadine wissen.

»Die würfelt als Zweite. Ihre Zeit zählt aber erst, nachdem die Gewinnerin frei ist.«

»Das sind bis zu zwölf Tage!« Nadine sah Johannes entsetzt an.

»Und das nur bei guter Führung«, gab er grinsend zurück. »Wer möchte anfangen?«


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