Zeitvertreib

Unachtsam ausgezogene Klamotten lagen verstreut auf dem Schlafzimmerboden. Liams Beine waren weit gespreizt gefesselt. Dazwischen kniete seine Freundin. Mit einem breiten Grinsen strich sie gleichzeitig links und rechts von den Knien über die Oberschenkel hin zur Körpermitte. Dort ragte Liams bestes Stück stolz empor. Die Vorhaut hatte sich hinter die pralle Eichel zurückgezogen.

»Bitte«, flehte Liam, als ihre Hände wieder nur wenige Sekunden den Schaft entlang strichen. Gerade genug um ihn kurz vor dem Höhepunkt zu halten.

»Du hattest dir doch einen ganzen Abend voller Unanständigkeiten gewünscht«, wurde der gefesselte Mann erinnert. »Da kann ich dich doch nicht einfach nach einer halben Stunde kommen lassen.«

»Ich halte es nicht mehr aus!« Es folgte gequältes Stöhnen, als die Finger erneut nur kurz um die pralle Eichel und über die sensiblen Hoden streichelten.

»Was hältst du von einem Deal?«

»Was immer du willst, Babe!«, versprach Liam. »Alles! Ich mache alles!«

»Gut zu wissen.« Ein helles Lachen erfüllte den Raum und verstummte dann abrupt. »Ich habe aber nur eine kurze Frage.«

»Schieß los!«

»Warum hast du Tinder auf dem Handy?«

»Was?« Liam schluckt und rang nach Fassung. »Habe ich doch gar nicht. Du kannst nachsehen. Es ist in meiner Hose.«

»Ich sprach von deinem Diensthandy«, konkretisierte Liams Freundin, während ihre Finger geschickt dem merklichen Rückgang der Erektion entgegenwirkten. »Warum hast du die App da drauf?«

»Babe, da ist nichts!«, versicherte Liam. »Alles ganz harmlos. Nur ein kleiner Zeitvertreib.«

»Nun, wenn das stimmt, wirst du sicher kein Problem damit haben, mir die Pin zu verraten.« Liam stöhnte, als sich die Hand von seinem Penis löste und stattdessen fest um die Hoden legte. »Dann kann ich mir selbst ein Bild machen und entscheiden, wie ich mir die restliche Zeit heute Abend vertreiben will.«


Sieh die Dinge nicht zu eng!