Spanking bei Sonnenschein

Kiras letzte Entschuldigung war eine halbe Stunde her.‌ Nach der Ankündigung ihres Herrn, dass ihr Verhalten eine Strafe nach sich ziehen würde, hatten die beiden den Rest des Weges geschwiegen.

Die junge Frau sah aus dem Beifahrerfenster und dachte über die vergangene Woche nach. Eigentlich hätte sie jeden Tag ein Nacktfoto in der Natur machen und es ihm schicken sollen.‌ Eigentlich.

Obwohl ihre exhibitionistischen Neigungen die Aufgabe verlockend erscheinen ließen, war ihr stets ein Grund eingefallen, warum es nicht ging. Ein langer Arbeitstag, zu viel Wind, eine wichtige Verabredung. Gerade einmal ein Foto hatte Kira geschickt.

»Steig aus«, forderte ihr Herr und Kira sah auf.

Sie standen auf einer Waldlichtung. Ihr Herr öffnete die Fahrertür und stieg aus. Während er zum Kofferraum lief, kam Kira seiner Aufforderung nach.

»Zieh dich aus«, folgte prompt die nächste Anweisung, während ein Auto hinter ihnen die Straße entlangfuhr.

Die Gefahr entdeckt zu werden, erregte Kira ungemein. Dennoch zögerte sie. Sie ahnte zu Recht, dass es nicht bei der bloßen Nacktheit bleiben würde, und das Paddel in seiner Hand bestätigte diese Vorahnung.

»Kira«, kam die Ermahnung.

Wenig später stand sie splitternackt über die Motorhaube gebeugt. So bot das Auto wenigstens etwas Sichtschutz, während ihr Herr mit dem Paddel Maß nahm.

Klatsch!

Klatsch!

Klatsch!

Wieder und wieder traf das kühle Leder des Paddels auf die sich immer heißer anfühlenden Pobacken, die schon bald einen rosa Farbton vorweisen konnten.

»Das sollte als Strafe ausreichen«, stellte ihr Herr schließlich fest. Er half Kira auf, drehte sie um die eigene Achse und küsste sie zärtlich. »Jetzt können wir zum See fahren.«

»Zum See?«

»Natürlich«, kam die Bestätigung. »Eine kleine Abkühlung wird uns guttun. Ach ja, der Bikini bleibt übrigens im Auto.«

»Aber wenn jemand … also ich meine … wie soll ich denn …?«

»Deinen roten Po erklären?«

Kira nickte.

»Du musst dich beim Sonnen ja nicht auf den Bauch legen.«

Kira  

2 Kommentare

Deine Meinung zum Text?

20.04.20

Kuchenkartell

Das wäre sogar ziemlich gemein. Andererseits soll die Strafe ja auch gut in Erinnerung bleiben.

LynoXes:

Ich denke, dass sie das wird.

13.04.20

Kuchenkartell

Hallo LynoXes,

wieder eine schöne Kurzgeschichte mit einer sinnigen Strafe. Und eine, bei der das offene Ende richtig gut passt.

viele Grüße
Kuchenkartell

LynoXes:

Da darf sich jeder überlegen, wie sich die Sklavin entscheidet. Ihr neben dem Bikini auch ein Handtuch zu verwehren, wäre natürlich gemein. Sand kann in der Sonne ziemlich heiß werden. Nicht unbedingt angenehm auf einem frisch versohlten Popo.