Ins Schwitzen geraten

Die Entscheidung war spontan gefallen. Als Rebecca die Schwimmhalle kurz nach Beginn der Öffnungszeit betreten hatte, hallten Wiebkes Worte noch immer in ihren Ohren wieder.

»Als würdest du dich in die Sauna trauen!«, hatte sie sich amüsiert. »Selbst beim Schwimmen muss es immer ein Badeanzug sein. Besitzt du überhaupt einen Bikini?«

Mit der Aussage ihrer Freundin im Hinterkopf hatte sich die Studentin gegen ein paar Bahnen vor der ersten Vorlesung entschieden. Stattdessen war die Wahl auf den Saunabereich gefallen. Mit klopfendem Herzen hatte sie die Eintrittskarte gelöst.

All diese anfängliche Aufregung lag nun hinter Rebecca. Sie saß nackt auf der mittleren Bank der Sauna und genoss nach wie vor die Ruhe des Alleinseins. Es war mal wieder eine gute Idee gewesen, so früh in der Schwimmhalle zu sein.

Nach wenigen Minuten öffnete sich die Tür und ein junger, gut gebauter Mann trat ein. Er lächelte Rebecca kurz an und setzte sich dann auf die gegenüberliegende Seite auf die obere Bank.

Die junge Frau war unterdessen wie erstarrt. Nun, wo sie einem fremden Mann nackt gegenübersaß, erschien es ihr doch keine so gute Idee mehr. Ob er sie anstarrte? Bildete er sich bereits eine Meinung über die Größe ihrer Brüste oder den getrimmten Schamhaarbusch?

Als Rebecca vorsichtig aufsah, erkannte sie, dass ihr Gegenüber die Augen geschlossen hatte. Die Studentin atmete auf und ließ ihren Blick langsam nach unten gleiten. Zwischen seinen leicht geöffneten Beinen konnte sie nicht ein Schamhaar ausmachen und ihr gefiel, was sie sah.

Ein kurzes Räuspern riss die Studentin aus ihren Gedanken. Sie sah auf und blickte in die Augen des jungen Mannes. Wie peinlich!

Mit hochrotem Kopf rannte die junge Frau aus der Sauna und atmete kurz durch. Wie lange hatte sie ihn angestarrt? Warum hatte er sie erwischen müssen? Weshalb passierte so etwas nur immer ihr? Wieso sahen die andere Leute sie so verwundert an?

»Entschuldigung?«

Rebecca fuhr herum und sah sich dem jungen Mann gegenüber. Sprachlos starrte sie ihn an.

»Üblicherweise nimmt man sein Handtuch mit«, erklärte er und reichte Rebecca das ihre.

Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie splitternackt dastand.

Rebecca   ENF

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