Im Namen der Wissenschaft

Eine Woche im Keuschheitsgürtel zeigte Wirkung. Kaum, dass Rafaels Herrin den Peniskäfig entfernt hatte, war seine Männlichkeit zu voller Größe gewachsen.

»Perfekt«, hatte sie festgestellt und den Raum verlassen. »Ich muss nur schnell etwas holen.«

Die fünf Minuten am Andreaskreuz fühlten sich für den Sklaven wie eine Ewigkeit an und doch tat es seiner Erektion keinen Abbruch. Seine ‌Herrin bedachte es mit einem Lächeln, als sie wieder ins Zimmer kam. In ihrer Hand hielt sie eine kleine Tube sowie ein Kondom.

»Du fragst dich sicher, was ich mit dir vorhabe, oder?«

Rafael nickte.

»Nun, nach einer Woche Keuschhaltung hast du dir eine kleine Belohnung verdient«, stellte seine Herrin fest. »Ich dachte, dass ein Blowjob genau das Richtige wäre. Was meinst du?«

»Das … ähm … das«, stotterte Rafael, der nicht wusste, ob er träumte. »Das wäre der Wahnsinn.«

»Es freut mich, dass du das so siehst«, stellte seine Herrin fest, während sie vor ihm auf die Knie ging. »Eine Kleinigkeit wäre da noch.‌ Ganz im Namen der Wissenschaft sozusagen.«

Lächelnd öffnete sie die mitgebrachte Tube und drückte einen haselnussgroße Menge weiße Creme auf ihre Handfläche. Diese verstrich sie anschließend rund um die Eichel, an deren Spitze bereits die ersten Lusttropfen glitzerten. Anschließend wurde das Kondom ordnungsgemäß über das steife Glied abgerollt.

»Was war das?«

»Ein lokales Betäubungsmittel. Ich will schauen, wie gut es wirkt.« Kaum, dass Rafaels Herrin ausgesprochen hatte, umfasst sie mit einer Hand die Peniswurzel und nahm die Eichel in den Mund.

Der Sklave hatte die Erklärung kaum verarbeitet und blickte fassungslos nach unten. Er konnte sehen, wie seine Herrin ihn nach allen Regeln der‌ Kunst oral verwöhnte, doch keinerlei Reize kamen an. Grinsend ließ sie für einen Moment von ihm ab.

»Ach ja, und wenn du in zehn‌ Minuten nicht gekommen bist, wirst du bis nächste Woche verschlossen. Dann gewähre ich dir zwanzig Minuten. So erfahren wir auch, wie lange das Mittel wirkt.«


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