Eierlauf

Der Nachtclub war für einen Montagabend gut besucht. Sehr gut sogar. Ebenso ungewöhnlich war die Zusammenstellung der Gäste, da es fast ausschließlich Frauen waren. Nur vereinzelt fand man in der Menge den einen oder anderen Mann.

Hinter der Bühne sah es ganz anders aus. Hier waren es lediglich zwei Frauen und dafür eine Vielzahl von Männern. Letztere waren allesamt nackt und auf allen vieren.

Dicht an dicht gedrängt war es den Sklaven nahezu unmöglich einander aus dem Weg zu gehen. Stattdessen wurden sie von Zeit zu Zeit mit dem nackten Po und unverhüllten Genitalien eines anderen Mannes konfrontiert.

Es gab ein weiteres Detail, welche alle Sklaven teilten und das dafür sorgte, dass sie keine andere Wahl hatten, als auf den Knien zu bleiben. Jeder von ihnen trug einen Hodenpranger, der die sensiblen Kronjuwelen fest im Griff hatte und nach hinten zog.

»Ich glaube, wir können anfangen«, stellte eine der Organisatorinnen der Veranstaltung fest.

»Sehr gut«, freute sich ihre Partnerin und zeigte auf einen der Sklaven. »Du zuerst.«

Rafael, der ausgewählte Sklave, nickte kurz und krabbelte zum Vorhang. Die Vorstellung, als Erster auf die Bühne zu müssen, machte ihn nervös. Die Hoffnung, es danach hinter sich zu haben, erleichterte ihn hingegen.

Sicher konnte es seine Herrin kaum erwarten. Wie die anderen Damen, die einen Sklaven für die Show zur Verfügung gestellt hatten, durfte sie sich kostenlos am Buffet bedienen und erhielt einen Hodenpranger als Geschenk.

»Los geht’s!«

Unter dem Applaus der Zuschauer krabbelte Rafael einmal die sonst Stripperinnen vorbehaltene Tanzfläche entlang, bis er ganz vorn war. Jede Bewegung ließ ihn hoffen, dass seine Herrin von dem neuen Sexspielzeug nicht allzu oft Gebrauch machen würde.

Vorn angekommen musste Rafael dem Publikum seine Kehrseite zuwenden und sich vorbeugen, sodass der Hodenpranger gut zur Geltung kam. Als der Sklave die interessierten Blicke auf seiner intimsten Körperregion spürte, war er froh, dass seine Herrin im Gegensatz zu anderen Damen auf einen Analplug verzichtet hatte.

Dann durfte er den Rückweg antreten. Es ging auf der anderen Seite der Tanzfläche zurück und wieder hinter den Vorhang, ehe der nächste Sklave an der Reihe war.

Rafael   CBT

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