Die leere Vase

»Bring auf dem Heimweg bitte einen großen Strauß Brennnesseln mit.«

Eine kurze Nachricht, die Melissa wenige Minuten vor Feierabend empfangen hatte. Dazu ein Foto von einer leeren Vase. Ein Bild und zehn Wörter, die ihr Ziel nicht verfehlten. Alles, woran die Sklavin ab diesem Moment denken konnte, war die Session mit ihrem Herrn am Abend.

Mit zitternden Händen hatte Melissa fast einen ganzen Busch Brennnesseln leer gepflückt. Die Handschuhe, die sie dabei zum Schutz getragen hatte, würden ihr später wenig helfen. Dann wären es andere Körperpartien, die in den Genuss der Quälgeister kommen würden. Nur welche?

Zu Hause wartete die leere Vase auf dem Küchentisch. Behutsam stellte Melissa den Strauß Brennnesseln hinein, ehe sie den gefalteten Zettel, welcher ebenfalls auf dem Tisch lag, aufklappte und die Anweisungen las.

»Zieh dich aus. Alles. Ich rufe dich.«

Schon folgte der nächste Schauer, der über Melissas Rücken fuhr. Sie wusste genau, dass nur freigelegte Bereiche bespielt wurden und es gab nun keine bedeckten mehr. Die Vorstellung, mit Brennnesseln zwischen den Beinen gestreichelt zu werden, ließ die Knie der Sklavin weich werden. Gleichzeitig kribbelte es zwischen ihren Schenkeln, als würde sich ihre Spalte nach dem Brennen und Jucken sehnen.

Vielleicht dachte ihr Herr aber auch erneut an ihren Busen, überlegte Melissa. Allein dieser Gedanke ließ ihre Brustwarzen hart werden. Nachdem es beim letzten Mal lediglich zwei harte Schläge auf die Nippel gewesen waren, könnte es an diesem Tag deutlich länger dauern.

Hatte sie vielleicht zu viele Brennnesseln mitgebracht? Konnte ihr Herr es unter Umständen als Wunsch interpretieren, sie möglichst lange damit zu quälen und keinen der empfindlichen Bereiche auszulassen? Sollte sie vielleicht ein paar Zweige verschwinden lassen? Was, wenn es dann zu wenig wären? Würde ihr Herr auf eine andere Strafe zurückgreifen? Auf eine härtere Strafe?

»Melissa! Kommst du bitte?«

Melissa  

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